


Jedes Lebewesen ist davon geprägt, Ruhe- und Wachphasen zu haben. Im Pflanzen- und im Tierreich. Stark unterschiedlich ist allerdings die Dauer und der Rhythmus. Es gibt tagaktive und nachtaktive Lebenwesen, Kurz- und Langschläfer.
Der Mensch ist von Natur aus auf Tagaktivität eingestellt. Die Innere Uhr, die einen steuernden Einfluss auf das Konzert der Organe und Zellen hat, wird vorwiegend durch den Lichteinfluss geprägt. Auch Ernährungsgewohnheiten und soziale Rhythmen spielen eine Rolle.
Schlaf brauchen wir also, um dem Organismus die erforderlichen Regenerationsmöglichkeiten zu geben. Schlafentzug bewirkt eine Schwächung des Immunsystems, das bis zum Kollaps (=Tod) führen kann. Störungen im Rhythmus (Jet-Lag, Schichtarbeit, Betreuung kleiner Kinder) kosten wertvolle Energie.
Schlafentzug: der Kalifornier Randy Gardner hält seit 1965 den Weltrekord. 11 Tage verbrachte er mit ärztlicher Aufsicht ohne Schlaf und konnte sich innerhalb von 3 Tagen wieder regenerieren.



