


Produktivität – also das Verhältnis zwischen produzierten Gütern und den dafür benötigten Produktionsfaktoren – ist ein essentieller Indikator für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Unternehmen. Czipin verfolgt die Situation der Produktivität in Österreichs Betrieben aus den Branchen Industrie, Handel und Dienstleistungen seit mehr als einem Jahrzehnt.
Insgesamt wurde in diesem Zeitraum rund 38 % der Arbeitszeit unproduktiv verwendet, also pro Mitarbeiter sogar 84 von durchschnittlich 220 Arbeitstagen jährlich.
Wie die Gründe für Produktivitätsverluste zeigen,sind diese keineswegs nur den Fehlern der unteren Hierarchieebenen zuzuschreiben. Denn selbstverständlich haben schlechte Planung und vor allem mangelnde Führung wesentlich massivere Auswirkungen auf die Produktivität des Unternehmens als einzelne Mitarbeiter. Durch den „Hebel“ auf die gesamte Mitarbeiterschaft steckt in den Management-Ebenen auch das größte Verbesserungspotenzial. Wie viel und wie intensiv beschäftigt sich eine Führungskraft tatsächlich mit Führungsaufgaben? Und in welchem Maße lassen sich Führungskräfte von Tätigkeiten ablenken, die eigentlich nicht zu ihrem Aufgabenbereich gehören?
Das wichtigste Resultat dieser einzigartigen Erhebung unter österreichischen Führungskräften ist ernüchternd: Mit nur 21% der Arbeitszeit kommen Führungsaufgaben klar zu kurz, andere Aufgabenbereiche nehmen 79% der Zeit ein.
Wieviel Prozent Produktivzeit lassen sich durch höhere Wachheit von Führungskräften und Mitarbeitern erzielen? Die Investition in "unproduktive Zeit" für Powernapping amortisiert sich jedenfalls sehr rasch und unmittelbar. Die Potenziale sind enorm!
Mehr zur Studie auf http://www.czipin.com



