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Mut zum Schlafen

Nur wenige haben den Mut zu schlafen, wann sie müde sind. Die meisten schlafen, wenn man es von ihnen erwartet.
Theodor Fontane (1819 - 1898)

Endlich Unendlich

Markus Hengstschläger, Genetiker
...30% der Menschen schlafen falsch. Falscher Schlaf läßt früher altern...
(Autor des Buches Endlich Unendlich )

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Endlich Unendlich

Schlaf und Traum

Etwa ein Drittel unseres Lebens verschlafen und verträumen wir. Kein Wunder also, dass sich die Fantasien der Menschen zu allen Zeiten mit den Phänomenen Schlaf und Traum beschäftigt haben. Künstler, Literaten und Wissenschaftler waren und sind von der rätselhaften Nachtseite der menschlichen Existenz fasziniert. Dabei ist unser Verhältnis zu Schlaf und Traum von großer Widersprüchlichkeit geprägt: Die bizarren Traumwelten erleben wir als ebenso anziehend wie beängstigend, und der Schlaf wird seit alters her mit dem Tod – Schlafes Bruder – in Verbindung gebracht.

Eine Welt ohne Schlaf? In der modernen Gesellschaft hat sich das alltägliche Schlafverhalten vieler Menschen stark verändert. Denn die Globalisierung hat nicht nur die Arbeitswelt revolutioniert. Auch der menschliche Biorhythmus kommt aus dem Tritt, wenn räumliche Mobilität und zeitlicher Flexibilität zur Norm werden. Wird die Befriedigung des Grundbedürfnisses nach einem gesunden und ausreichenden Schlaf zu einem Luxusgut? Wovon träumen die Menschen in einer vernetzten Welt, in der es jederzeit und überall Tag und Nacht zugleich ist?

Auf rund 800 Quadratmetern präsentiert die Ausstellung über 300 Objekte internationaler Leihgeber. Dokumente und Filme aus der Welt der Wissenschaft sowie kulturgeschichtliche Exponate begleiten die Ausstellungsbesucher auf einer anregenden Reise durch die Geheimnisse der Nacht. Neben zahlreichen Kunstwerken aus dem 16. bis ins frühe 20. Jahrhundert setzt die Ausstellung einen starken Akzent auf zeitgenössische Kunst mit Arbeiten von z.B. Jane Gifford, Rodney Graham, Katharina Fritsch, Ron Mueck, Raffael Rheinsberg, Mark Wallinger or Krzysztof Wodiczko. Die Kunstwerke treten in einen spannungsreichen Dialog mit den Ausstellungsthemen und bilden gemeinsam eine subjektiv eingefärbte Erzählung des Themas "Schlaf und Traum". Der wissenschaftliche Blick wird in seinen Gewissheiten hinterfragt, kommentiert oder auch spielerisch unterlaufen.

Link zur Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museum Dresden

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